Beschreibung
Roh- und Pökelprodukte verlangen eine gleichmäßige Salzverteilung, eine kontrollierte Wasseraktivität und eine strukturell stabile Pökelung. Das traditionelle Trockenpökeln ist langsam, schwer reproduzierbar und verursacht Salzgradienten, Randverhärtung und Gewichtsverlust. Die MAKU-Technologie macht daraus einen kontrollierten, reproduzierbaren und rentablen Prozess.
Rohschinken: Das zentrale Problem ist der Salzgradient zwischen Oberfläche und Kern, neben langen Reifezeiten und Randverhärtung. Das Steuerungsziel ist eine gleichmäßige Salzverteilung und eine kontrollierte Absenkung der Wasseraktivität (aw). Der aw-Wert ist der Motor von Sicherheit und Haltbarkeit.
Pökelwaren (gekochte Fleischwaren): ungleichmäßige Lakeverteilung, Saftaustritt beim Aufschneiden und schwankende Qualität. Der Hebel ist die Proteinextraktion durch Vakuumtumbeln (das myofibrilläre Myosin wandert an die Oberfläche → Haftschicht → Scheibenzusammenhalt).
Trockenfleisch / Dörrfleisch: lange Trocknungszeiten, harte Ränder mit weichem Kern und ungleichmäßige Farbe/Textur.
Branchen-Referenzwerte: klassische Pump-/Pickup-Rate ~22–26 % des Primalgewichts; mit Protein- oder Stärkelaken höher. Die Injektion verkürzt die Pökelzeit von Tagen/Wochen auf Stunden und steuert Salz, Pickup und funktionelle Zutaten präzise. Das Tumbeln bei niedriger Geschwindigkeit (~3 U/min) mit Ruhezyklen maximiert die Retention und die Wasserbindung.
Prozesslinie: HVM → HPI → Tumbler R/C.
MAK Ingredientes: Pökelsalze / funktionelle Zutaten (Leistungsdreieck)
Höhere reproduzierbare Ausbeute (Pickup-Steuerung), weniger Ausschuss durch Salzgradienten, kürzere Zyklen und bessere Scheibenqualität → direkter Margengewinn.